Echo

Kritiken

Diebsteich – Rebert

Diebsteich: Die wunderschön hässlichste Gegend von Hamburg – Ein weiteres Original Geschichte. Der Fernbahnhof kommt. Bester Song, bester Film aus gegebenem Anlass von Oliver Eckert!

Peter Haueis, A Wall is a Screen
Schmuck der Straße

Der Fokus des poetischen Bilderreigens liegt ganz auf den alltäglichen Verrichtungen der Frauen. Respektvoll, mit zurückhaltender Bewunderung, nähert sich die Kamera (Oliver Eckert) ihren Akteuren, lässt sie in langen Gesprächssequenzen ihre Gedanken und Gefühle äußern. Aber auch die „unglamourösen“ Seiten wie der Wunsch, aus der Prostitution auszusteigen, die Beschaffung von möglichst wirksamen Hormonen oder die langen Stunden auf der Straße fügen sich nahtlos in die höchst sehenswerte Dokumentation.

Hamburger Abendblatt 12.5.2011 — uma

Rosa Baches und Dirk Manthey sind mit Ihrer Kamera [sic] buchstäblich eingetaucht in ein Milieu, um das man ganz und gar keinen Bogen zu machen braucht. Sie zeigen ihre Protagonistinnen in ihrem Alltag und lassen sie freimütig von ihren Wünschen und Hoffnungen erzählen. Und bringen dabei immer wieder Bilder auf die Leinwand, deren Verführungskraft man sich als Zuschauer kaum entziehen kann. Fazit: Ein äußerst berührender Dokumentarfilm über einen faszinierenden Mikrokosmos im Herzen Hamburgs.

Hamburger Morgenpost 12.5.2011 — Eckart Alberts

…Damit macht der Film eine Welt zugänglich, die für den deutschen Normalbürger nicht zugänglich ist…
Gut möglich, dass sich durch diesen Film eine Szene und eine Stadt kennenlernen – nach Jahren der kontaktlosen Koexistenz.

taz 12.5.2011 — Klaus Irler
Das Leben des Michael Servet (La vie de Michel Servet)

Der von Calvins Genf auf dem Scheiterhaufen verbrannte Ketzer inspiriert einen einzigartigen Film.

Tribune de Genève 17.05.2005 – Nic Ulmi

Dieser wichtige Film muss gesehen werden!

Jean Ziegler

Auszeichnungen

Den Himmel berühren

BEST SHORT DOCUMENTARY – Santiago del Estero Film Festival 2018, Argentina

Wärst Du lieber tot?

Beste Dokumentation – Deutscher Fernsehpreis 2011